Die Dewoitine 26 ist eine schweizerische Entwicklung. Aber leider eine, die nie wirklich zum Durchbruch kam. Sie wurde anfangs der 1930er Jahre entwickelt und in nur 10 Exemplaren gebaut. Im Einsatz war sie in der damaligen Schweizer Luftwaffe bis 1948.

Nach ihrer Ausmusterung – ich spreche vom hier gezeigten Exemplar – war sie als Segelschlepper in Grenchen im Einsatz, ehe sie auf Spielplätzen und in Scheunen fast in Vergessenheit geriet. Ein Flugplatzleiter hat die Restaurierung in Angriff genommen und mit vielen Freiwilligen wurde diese Dewoitine in über 10’000 Arbeitsstunden wieder flugtüchtig gemacht.

Fliegen durfte sie aber nach wie vor nicht, stattdessen stand sie zehn Jahre im Fliegermuseum, ehe sie von Hangar 31 gekauft und wieder zum Fliegen gebracht wurde.

Dieser aussergewöhnliche Schnappschuss entstand während des Taxiing am Zigermeet, der grössten Airshow der Schweiz (die leider nicht jährlich stattfindet).

Das Bild in hoher Auflösung gibt’s auf Flickr. 

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